Wohnungen für die Innenstadt

In der vergangenen Sitzungswoche wurde im Stadtrat im Umwelt- und Verwaltungssenat über die viel diskutierte und für großes Aufsehen sorgende Bauvoranfrage für den Neubau eines Gebäudekomplexes mit 148 Wohneinheiten, einem Verbrauchermarkt sowie Büro- und Gewerbeflächen mit Tiefgarage auf dem Grundstück Ernsthofstraße 24 (das ehemalige „Lidl- Grundstück“) neben der City- Galerie abgestimmt.
Investitionen in Nachverdichtung, Wohnen und Arbeiten in der Innenstadt gewinnen immer mehr an Bedeutung und werden von der CSU Fraktion begrüßt. Grundsätzlich ist Nachverdichtung dort zu befürworten, wo es städtebaulich sinnvoll ist. Hier handelt es sich um eine bereits versiegelte Fläche, so dass die CSU- Fraktion im Grundsatz jegliche Bemühungen um eine innenstadtverträgliche Bebauung auf solchen Grundstücken befürwortet.
Es fanden ausgiebige Vorbesprechungen statt und es wurden Gespräche mit dem Projektentwickler geführt.
Die CSU- Fraktion hat die Zustimmung zu der Bauvoranfrage von folgenden Eckpunkten abhängig gemacht:
Der CSU Fraktion war wichtig, dass eine zufriedenstellende Lösung mit der Nachbarschaft gefunden wird. Die angrenzenden Nachbarn haben aufgrund einer weiteren Reduzierung des doch erheblichen Gebäudevolumens im hinteren Bereich nach Angabe des Projektentwicklers fast sämtlich zugestimmt.
Des Weiteren war der CSU- Fraktion ein Anliegen, dass weiterhin eine Nahversorgung dort angesiedelt wird, ein Lidl- Markt oder ein Markt mit preislich vergleichbarem Sortiment und keine Spielhallen und Vergnügungsstätten dort ihren Platz finden.
Zudem wurde Wert darauf gelegt, dass dort auch geförderter oder zumindest preisgebundener Wohnraum entsteht.
Der Investor hatte in den geführten Gesprächen die Umsetzung unserer Anliegen mündlich zugesichert.
Der CSU war es wichtig, dass diese Zusicherung auch schriftlich fixiert wird. Die CSU hat diese Forderung deshalb mit einem entsprechenden Antrag eingebracht.
Die Zustimmung zu diesem Vorhaben hat die CSU- Fraktion sodann unter der Auflage erteilt, dass ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen wird, der diese Eckpunkte sichert. Der Stadtrat hat der Bauvoranfrage sodann seine Zustimmung erteilt.
Johanna Rath, Stadträtin, für den Ortsverband CSU Aschaffenburg OST.

Johanna Rath
05.07.2020

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